Heimatschuss

von Albert Kolz (Hrsg. Heinz Kolz)


Das ergreifende Tagebuch des 19-jährigen Wehrmachtssoldaten Albert Kolz aus Reinsfeld bei Trier, der im Zweiten Weltkrieg in Frankreich und an der Ostfront kämpfte. Kolz berichtet über unfassbare Erlebnisse in den Schützengräben, – und das Warten auf eine Verwundung, die nicht tödlich ist, aber die Genesung zu Hause erlaubt – den „Heimatschuss“. Ein solcher Heimatschuss bot oft die einzige Chance, dem täglichen Überlebenskampf zu entkommen. Selbstverstümmelung schien vielen ein Ausweg, endete bei einer Entdeckung allerdings oft mit einem Kriegsgerichtsverfahren und dem Todesurteil.
Kolz notierte seine Erlebnisse in Krieg und Gefangenschaft täglich in kleinen Taschenkalendern. Anhand seiner Kalendernotizen arbeitete er Ende der 90er Jahre das Manuskript aus, das diesem Buch zu Grunde liegt. Zehn Jahre nach dem Tod Albert Kolz’ beschloss sein Sohn Heinz, das Zeitdokument des Zweiten Weltkrieges als Buch zu veröffentlichen. Eine Geschichte, die stellvertretend für das Schicksal einer verlorenen Generation junger Männer steht, die ihre Jugend und oft ihr Leben dem verbrecherischen Größenwahn des Nationalsozialismus geopfert haben. Das Tagebuch beginnt im Juni 1943 mit seinem Einsatz in Frankreich und endet während der russischen Kriegsgefangenenschaft 1946.


14,90 Euro

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